Dienstag, 06. Dezember 2022
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20-04-2022 - 53 neue Truppführer

MTA-Lehrgang in Tittling und Eging am See – Breites Themenspektrum: Recht, Hygiene im Einsatz, Löschen und Funkgeräte

Franz X. Eder  


An jeweils zwei Samstagen haben die insgesamt 53 Teilnehmer aus 14 Feuerwehren in Tittling und Eging am See die Truppführerqualifikation abgelegt und damit die Feuerwehrgrundausbildung abgeschlossen - hier die Teilnehmer aus Eging.

Eging am See/Tittling. Mit den Truppführerlehrgängen in Tittling und Eging am See haben 53 junge Feuerwehrfrauen und -männer die Feuerwehrgrundausbildung abgeschlossen.

Die Truppführer-Qualifikationsprüfung ist der Abschluss der Modularen Truppausbildung, die aus drei Modulen – dem Basismodul, dem Ausbildungsmodul und eben der Truppführerausbildung – besteht.

Ein starkes Team von Ausbildern, Rettungsdienst sowie Gruppenführer der Feuerwehren Eging am See und Tittling haben den Lehrgangsleiter und Kreisbrandmeister Hans Söldner bei der Durchführung unterstützt.

Truppfhrer 2022 1
In Tittling haben diese Feuerwehrfrauen- und Männer mitgemacht. Führungskräfte, Ausbilder und Bürgermeister Helmut Willmerdinger gratulierten den Teilnehmern.

Fotos: Franz X. Eder

Der Lehrplan beinhaltet, abgestimmt auf die vielfältigen Einsätze der Feuerwehren, ein breites Spektrum an Themengebieten. So standen in der Theorie unter anderem die Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Hygiene im Einsatz oder Vorträge über alternative Fahrzeugantriebe auf dem Programm. Ein Teil dieser Themen musste "online" absolviert werden.

Auf die praktischen Übungen wurde an den zwei Präsenz-Samstagen des Lehrgangs besonderes Augenmerk gelegt. Möglichst realitätsnah wurden verschiedene Brandszenarien, die Personenrettung mit der Steckleiter oder der Einsatz von Funkgeräten geübt. Im Bereich der technischen Hilfeleistung wurden auch ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person sowie die Rettung einer "Person unter Last" simuliert. Auch der Einsatz des Sonderlöschmittels Schaum wurde trainiert.

Die praxisnahe Ausbildung sei eine wichtige Grundlage bei den Lehrgängen, sagt Hans Söldner. Ebenso sollen die Teilnehmer mit den Geräten und der Ausrüstung, die auf den Ausbildungsfahrzeugen mitgeführt werden, arbeiten und damit Erfahrung sammeln.

"Bei der praktischen Ausbildung leiten wir die Teilnehmer entweder Schritt für Schritt an oder lassen sie selbst ausprobieren und sprechen anschließend Fehler an", erklärt Söldner.

Am letzten Samstag standen dann die theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen für die Lehrgangsteilnehmer an. Dabei waren insgesamt 30 Fragen zu beantworten und praktische Prüfungssituationen wie das Absichern einer Einsatzstelle, richtiger Umgang mit Tauchpumpe, Aufbau einer Beleuchtung mit Flutlichtstrahlern oder Erste Hilfe zu absolvieren.

Für die Teilnehmer der Feuerwehren Tittling, Neukirchen v.W., Büchl, Straßkirchen, Hutthurm, Fürstenstein, Leoprechting, München, Garham, Oberilzmühle, Windorf, Otterskirchen, Rappenhof und Rathsmannsdorf ist damit die modulare Truppausbildung beendet.

KBR Josef Ascher war mit dem Prüfungsergebnis sehr zufrieden und lobte die Disziplin bei der Lehrgangsteilnahme. "Die Basis ist geschafft, wichtig ist jetzt dabei zu bleiben und sich bei Fachlehrgängen fortzubilden", gab er den jungen Feuerwehrdienstleistenden mit auf den Weg. Ascher wünschte ihnen Freude und ein unfallfreies Arbeiten im ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Auch Kreisbrandinspektor Alois Fischl beobachtete den Lehrgang und gratulierte.

Egings Bürgermeister Walter Bauer meinte zu den frischgebackenen Truppführern, dass sie jetzt ihr "Gesellenstück" abgeliefert hätten, auf das sie aufbauen könnten. Er dankte den Teilnehmern für ihr Engagement zum Wohl für die Bevölkerung und allen Ausbildern und Helfern dafür, dass den jungen Leuten eine gute Basisausbildung angeboten wird.

Ein großer Dank gehe zum Abschluss an die gastgebenden Feuerwehren Tittling und Eging am See sowie die Marktgemeinde Eging am See wie auch an die Gemeinde Tittling für die Bereitstellung des Bauhofgeländes und der anderen Übungsflächen, betonte Kreisbrandmeister Hans Söldner. Ebenso bedankte Söldner sich bei seinem Ausbilderteam. 

Quelle: pnp.de 

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